Startseite

Arbeit

Geschichte

Mitgliedschaft

Kontakt

Links

Intern



Die Vereinsgeschichte von kontakt
- die Geschichte einer guten Idee und ihres fast unglaublichen Erfolgs
 

Als kontakt 1972 gegründet wurde, stellte sich wohl niemand der damals Beteiligten auch nur in seinen kühnsten Träumen vor, daß kontakt einmal dort stehen würde, wo der Verein heute steht.
Er kann auf eine bemerkenswerte Geschichte zurückblicken und mit Stolz feststellen, daß er auf vielen Feldern deutschlandweite Pionierarbeit geleistet hat und dies noch immer tut - aktuelles Beispiel ist die kürzlich erfolgte Eröffnung einer Borderline-WG.
Es ist zu hoffen, daß das Engagement, das Bürger in der Vereinsarbeit zeigen, nicht zum Erliegen oder auch nur zum Erschlaffen kommen möge und auch weiterhin Menschen bereit sind, eigene Vorurteile zu überprüfen und auch für die einstehen wollen, die es in unserer Gesellschaft schwer haben.
 

Aus der Vereinschronik



Dezember 1971

Auf Initiative von Dr. Eckart Kinzler, Arzt am Bayreuther Nervenkrankenhaus, bereitet ein Kreis von interessierten Bürgern

in der Kantine der JVA St. Georgen die Gründung von kontakt vor. Als Arbeitsgebiete werden festgelegt:
Psychisch Kranke, Strafgefangene, Suchtgefährdete, unterprivilegierte Kinder sowie Öffentlichkeitsarbeit

11. Januar 1972

Gründung von kontakt. Erster Vorsitzender Eckart Kinzler, zweiter Vorsitzender Wolfgang Ballhausen, Schatzmeister Klaus Gießübel,

Schriftführer Bernd Mayer
Eintragung ins Vereinsregister am 1. März 1972

ab März 1972

Regelmäßige Treffen mit Drogenabhängigen in der “Teestube”

ab April 1972

Regelmäßige Ausflüge mit Patienten des Nervenkrankenhauses

Juli 1975

Sozialrichter Jürgen Hübscher übernimmt die Leitung der Arbeitsgruppe “Resozialisierung Strafgefangener”

Oktober 1976

kontakt wird in München von der Stiftung “Die Mitarbeit” als beispielgebende Bürgerinitiative ausgezeichnet

Frühjahr 1977

Anregung einer “Bayreuther Sozialkonferenz” durch kontakt

Einführung von Eheseminaren sowie Montags- und Dienstagsgruppen in der JVA St. Georgen - Bayreuth

Mai 1979

kontakt wird unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Helmut Schmidt zu einer von 50 beispielgebenden Bürgerinitiativen in Deutschland erklärt.

1. März 1980

Gründung der ersten Wohngemeinschaft für psychisch Kranke mit fünf Wohnplätzen

1. November 1980

Gründung einer zweiten Wohngemeinschaft für vier psychisch kranke Menschen.

4. November 1981

Ministerpräsident Franz Josef Strauß zeichnet kontakt mit dem Sozialpreis der Bayerischen Landesstifung im Cuvelliers-Theater in München aus.

20. Dezember 1983

Der Kaufvertrag über das erste eigene Haus von kontakt in Streit wird unterzeichnet.

1. Januar 1984

14 Personen beziehen das vereinseigene Haus in Streit

30. Mai 1985

Zwei weitere Wohngemeinschaften mit insgesamt 11 Plätzen werden in der Friedrich-von-Schiller-Straße eingerichtet

Herbst 1987

Gründung der vereinseigenen Firma “Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung” (ANÜL) als Leihfirma

1990

kontakt betreut 48 psychisch Kranke in Wohngemeinschaften
Der Verein ist Arbeitgeber für drei Vollzeit- und fünf Teilzeitkräfte

Februar 1993

Eröffnung des vereinseigenen Café Wundertüte als Selbsthilfefirma

1994

Inzwischen betreut kontakt 67 psychisch Kranke in Wohngemeinschaften. Der Verein ist Arbeitgeber für 16 hauptamtliche Mitarbeiter

ab 18. Januar 1999

Die erste Vernissage im Café Wundertüte

Mai 2000

Bezug der neuen Vereinsräume in der Friedrich-von-Schiller-Straße 22

Der Verein betreut 84 Menschen mit 15 hauptamtlichen Kräften.

2001

10 Wohnplätze für betreutes Einzelwohnen werden von kontakt geschaffen

16. Mai 2002

Jubiläumsveranstaltung in den Räumen der Sparkasse Bayreuth am Luitpoldplatz aus Anlass des 30jährigen Vereinsgeburtstags von kontakt

3. Juli 2002

kontakt wird der Sozialpreis der Oberfrankenstiftung für seine hohen Verdienste um Oberfranken im sozialen Bereich bei der Betreuung

von psychiatrischen Patienten und Strafgefangenen

April 2003

kontakt betreut 85 Wohngemeinschaftsplätze und 25 Personen im betreuten Einzelwohnen. Der Verein hat 17 Angestellte.

Juli 2003

Fertigstellung eines Hauses in der Max-Plank-Straße. In diesem Haus entstehen 10 Wohnplätze für psychisch Kranke sowie in einem Modellprojekt

eine WG für Borderline-Patienten

 Juli 2007

Neubau eines Hauses für eine Wohngemeinschaft mit 10 Bewohnern in Meyernberg.

01.07.08

Umbau des ehemaligen Cafe Wundertüte in eine Übergangs- WG für 3 Bewohner

2009

Erweiterung der WG Zeppelinstraße um 3 Plätze

01.09.09

kontakt betreut derzeit 90 Bewohner in 11 Wohngemeinschaften. Dazu kommen 60 Bewohner im Betreuten Einzelwohnen (BEW)



[Startseite] [Arbeit] [Geschichte] [Wundertüte] [Mitgliedschaft] [Kontakt] [Links] [Intern]